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Allgemeiner Hintergrund


Sinnkopplung wurde als Terminus von mir entwickelt und 2003 zum ersten Mal verwendet. Der Ausdruck soll das Problem lösen, einen Bezugszustand zwischen einem einzelnen Menschen und seinem Unternehmen zu erkennen und zu beschreiben, der weder nur auf materiellen noch rein emotionalen oder sachlichen Grundlagen basiert. Ich bezwecke nicht, die vielschichtige und komplexe Thematik des individuellen Sinns / der individuellen Sinnerfüllung als Ganzes zu erfassen. Stattdessen richte ich meinen Fokus (im betriebswirtschaftlichen Umgang) auf den konkret erfassbaren Moment innerhalb der (beruflichen) Sinnerfüllung eines Menschen. Ziel dieser Reduktion und Erkennbarkeit ist die daraus ableitbare Beziehungs-Interaktion mit neuen Erkenntnissen für die Zusammenarbeit und Leistungserbringung in Unternehmen. Inzwischen hat sich der Begriff über die Grenzen der Betriebswirtschaft hinaus entwickelt. Es zeigt sich, dass er für jedwede Gruppe hilfreich ist, die sich mit der Bindungsmechanik ihrer Mitglieder auseinandersetzt.




Abgrenzung: Sinn / Sinnerfüllung


Sinn und Sinnerfüllung sind individuell. Sie sind im einzelnen Menschen komplex vernetzt zwischen Unterbewusstem und Bewusstem, Emotionalität und Sachlichkeit, Naturgegebenem und Anerzogenem, Innerem und Äußerem etc. In dieser Vielschichtigkeit sind weder Sinn noch Sinnerfüllung für einen selbst oder gar für andere (ganzheitlich) erfassbar. Der Umgang mit Sinn ist deshalb ebenso unvorhersehbar wie unübersichtlich und überraschend. Sinnkopplung verzichtet darauf diese Beweggründe, sprich die individuelle Sinnhaftigkeit, zu verstehen. Man belässt sie beim Individuum und in dessen Verantwortung. Sinnkopplung bewertet nur den Zustand (Kopplung, Aus-Kopplung, Entkopplung). Sie drückt unsere Wahrnehmung des Energieschlusses von uns selbst und anderen Menschen aus. Sich diesen Moment bewusst zu machen fordert uns auf, damit umzugehen. Anstatt der Beweggründe werden die Konsequenzen der Sinnkopplung zum Mittelpunkt der Betrachtung. Aus ihrem Zustandekommen / Nicht-Zustandekommen können vernünftige und wertvolle Schlüsse sowohl für die Gruppe als auch den Einzelnen abgeleitet werden. Der Sinn bleibt beim Individuum. Der Moment und die Art der Kopplung wird in den Mittelpunkt der Wahrnehmung und der Handlungskonsequenz gestellt.




Abgrenzung: Identifikation


In der Sinnkopplung werden Menschen gewissermaßen zum Extremisten. Es ist die Frage: "Wer sind Sie?", die wir oft in Abgrenzungen beantworten: "Wenn Sie es genau wissen wollen, bin ich weder Deutscher noch Europäer, dann bin ich ein Schwabe." Die Identität kennt kein Sowohl-Als-Auch. In ihr – anders als die Identifikation mit etwas – richte ich die meisten Belange meines Lebens (Konsumverhalten, Beziehungen etc.) nach den Werten und der Haltung der Gruppe / Philosophie aus, an die ich angekoppelt habe.




Abgrenzung: Affekt-motivationale Zustände


Ein gesteigertes (Arbeits)Engagement von Menschen im Zusammenhang mit aufgabenbezogenen Ressourcen ist aktuell gut belegt. So gilt als sicher, dass beispielsweise folgende Ressourcen affektiv-motivierend auf das Arbeitsengagement wirken: Handlungsspielräume in der Arbeitstätigkeit (job control), Aufgabenvielfalt, soziale Unterstützung am Arbeitsplatz, Feedback und ein allgemein optimistisch positives Organisationsklima. Affektiv motivierend heißt dabei, dass Menschen das Vorhandensein / die Bereitstellung dieser Ressourcen in einen motivierten Zustand versetzt. Dieser Zustand ist zeitlich begrenzt und labil. Im Unterschied dazu ist Sinnkopplung eine kognitiv basierte Reaktion. In ihr bewertet ein Mensch die gesamte (Arbeits-)Situation (Anforderungen, Belastungen, Ressourcen, Handlungen und Handlungsergebnisse, Erfahrungen, sozialer Kontext usw.) hinsichtlich ihrer Überdeckung mit der eigenen Persönlichkeit, eigenen Lebensbedeutungen, Werten und Zielen. So verstanden sind affektiv-motivierende Ressourcen Bestandteil dieser Bewertung, jedoch nicht alleinig und auch nicht maßgebend. Sprich: Wenn jemand sinnkoppelt, können Ressourcen wie Handlungsspielräume und Feedback das Wohlbefinden mit der Arbeit positiv beeinflussen. Sie sind jedoch keine Voraussetzung für eine motivierte Beteiligung an der Arbeit. Die Grundmotivation kommt von der Sinnkopplung – einer kognitiven Bewertung und Entscheidung.
Sinnkopplung kann zwar auch zeitlich begrenzt sein, sie ist in ihrer Natur allerdings stabiler, belastbarer und verlässlicher, als affekt-motivierte Zustände.





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